Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt stand für unsere weibliche C-Jugend der SG Zschorlau/Schneeberg das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Bei der SG Raschau-Beierfeld wartete dabei eine besondere Herausforderung: Unsere Mädels trafen auf einen älteren C-Jugend-Jahrgang und mussten sich von Beginn an gegen körperlich erfahrenere Spielerinnen behaupten. Doch genau das machten sie richtig gut. Unsere Mannschaft spielte eine starke erste Halbzeit, zeigte viel Einsatz und ließ sich von der körperlichen Überlegenheit der Gastgeberinnen nicht beeindrucken. Nach 25 Minuten stand eine verdiente 8:11-Führung auf der Anzeigetafel.
Erste Halbzeit – Stark, mutig und verdient in Führung
Von der ersten Minute an war zu spüren, dass unsere Mädels dieses Spiel unbedingt annehmen wollten. Die Mannschaft spielte konzentriert und mit viel Selbstvertrauen. In der Abwehr wurde beherzt zugepackt und im Angriff immer wieder mutig der Weg zum Tor gesucht. Die Partie blieb zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und wechselten sich mit den Torerfolgen ab. Unsere Mädels ließen sich dabei auch von kleinen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen und fanden immer wieder gute Lösungen. Mit zunehmender Spieldauer wurde unsere Mannschaft immer sicherer. Die Abwehr stand kompakt und im Angriff wurde geduldig gespielt. Immer wieder gelang es, Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden und sich gute Torchancen zu erarbeiten. Beim Stand von 6:6 war die Partie noch völlig offen. Danach konnten sich unsere Mädels erstmals etwas absetzen. Mit großem Einsatz wurde der Vorsprung verteidigt und bis zur Pause sogar auf drei Tore ausgebaut. Mit einer 8:11-Führung ging es in die Kabine – und das völlig verdient. Gerade gegen den älteren C-Jugend-Jahrgang war diese erste Halbzeit ein richtig starkes Zeichen. Die Mannschaft hatte gezeigt, dass sie sich auch gegen körperlich erfahrenere Gegnerinnen nicht verstecken muss.
Zweite Halbzeit – Die Kräfte schwinden
Auch der Start in die zweite Halbzeit gelang unserer Mannschaft hervorragend. Die Mädels knüpften zunächst an die starke Leistung aus den ersten 25 Minuten an und bauten den Vorsprung weiter aus. Beim 8:14 lag unsere Mannschaft zwischenzeitlich sogar mit sechs Toren vorne. Alles schien in die richtige Richtung zu laufen. Doch dann machte sich zunehmend bemerkbar, wie viel Kraft die intensive erste Halbzeit gekostet hatte. Die Beine wurden schwerer, die Konzentration ließ nach und auch die Ideen im Angriff wurden weniger. Während unsere Mannschaft immer mehr um Lösungen kämpfen musste, kam Raschau-Beierfeld Tor um Tor zurück ins Spiel. Plötzlich war die komfortable Führung dahin. Aus dem 8:14 wurde ein enges Spiel und beim 15:15 war der komplette Vorsprung aufgebraucht. Unsere Mädels kämpften trotzdem weiter und versuchten alles, um wieder die Kontrolle über die Partie zu bekommen. Doch die Kräfte schwanden zunehmend. Im Angriff fehlten nun die Ideen und die nötige Frische, um die Abwehr des Gegners noch regelmäßig vor Probleme zu stellen. Auch in der Abwehr konnten wir nicht mehr so konsequent dagegenhalten wie noch in der ersten Halbzeit. Raschau-Beierfeld nutzte diese Phase und konnte sich in der Schlussphase entscheidend absetzen. Unsere Mannschaft gab sich bis zum Schlusspfiff nicht auf, doch am Ende reichte es nicht mehr, die Partie erneut zu drehen. Mit 21:17 mussten wir uns schließlich geschlagen geben.
Trainerfazit
Wir sind trotz der Niederlage stolz auf die Mädels. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir gegen einen älteren C-Jugend-Jahrgang richtig stark gespielt. In der zweiten Halbzeit wurden wir im Angriff hektischer und haben nicht mehr die Lösungen gefunden, die uns zuvor so stark gemacht haben. Trotzdem hat die Mannschaft bis zum Schluss gekämpft und sich nie aufgegeben. Natürlich tut die Niederlage weh. Aber genau solche Spiele bringen uns weiter. Wir haben gesehen, was bereits möglich ist, und gleichzeitig aufgezeigt bekommen, woran wir noch arbeiten müssen. Jetzt heißt es, die Köpfe hochzunehmen, weiter fleißig zu trainieren und beim nächsten Spiel wieder alles auf der Platte zu lassen.“ 🖤💛
























