Spaß, Freude und ganz viel Teamgeist: Unsere B-Jugend verabschiedet eine starke Saison

Stefan

Spaß, Freude und ganz viel Teamgeist: Unsere B-Jugend verabschiedet eine starke Saison

Eine ganz besondere Saison verdient auch einen besonderen Abschluss. Nach vielen Monaten voller intensiver Trainingseinheiten, spannender Begegnungen, langer Auswärtsfahrten, großer Emotionen und zahlreicher gemeinsamer Erlebnisse nutzte unsere B-Jugend gleich mehrere Gelegenheiten, um die Spielzeit 2025/2026 gemeinsam ausklingen zu lassen. Dabei sollte es ausnahmsweise nicht um Tabellenplätze, Ergebnisse oder die nächste taktische Aufgabe gehen. Im Mittelpunkt standen noch einmal all die Dinge, die unsere Mannschaft während der gesamten Saison ausgezeichnet und getragen haben: Spaß, Freude, Teamspirit und ein außergewöhnlich starker Zusammenhalt.

Gemeinsam lachen, kämpfen und durch die Halle rollen

Den Auftakt unseres Saisonabschlusses bildete eine gemeinsame Runde Bubble Soccer in Chemnitz. In großen aufblasbaren Bällen ging es für unsere Spielerinnen noch einmal auf das Spielfeld – dieses Mal jedoch nicht mit dem Handball in der Hand, sondern mit einer völlig neuen und vor allem sehr unterhaltsamen Herausforderung. Schnell wurde deutlich, dass beim Bubble Soccer zwar ebenfalls um jeden Ball gekämpft wurde, das Ergebnis an diesem Tag aber wirklich keine Rolle spielte. Es wurde gerannt, gerempelt, gerollt und vor allem sehr viel gelacht. Manche Zweikämpfe endeten nicht mit einem Tor, sondern mit einer Spielerin auf dem Rücken, die zunächst wieder versuchen musste, auf die Beine zu kommen.

Genau darum ging es an diesem Tag: gemeinsam Spaß zu haben, den Trainings- und Spielalltag für einen Moment hinter sich zu lassen und den Teamgeist noch einmal auf eine ganz andere Weise zu erleben. Auf dem Bubble-Soccer-Feld zeigte sich erneut, wie gut diese Mannschaft über die vergangenen Monate zusammengewachsen ist. Es wurde sich gegenseitig geholfen, gemeinsam gejubelt und natürlich auch über die eine oder andere spektakuläre Landung herzlich gelacht. So wurde die gemeinsame Zeit in der Halle zu einem gelungenen und ausgelassenen Auftakt eines Abends, der noch viele schöne, aber auch emotionale Momente bereithalten sollte.

Gemeinsamer Abschluss mit Spielerinnen, Eltern und Trainern

Nach dem sportlichen und vor allem sehr unterhaltsamen Teil des Tages trafen sich alle Spielerinnen, Eltern und das Trainerteam zu einem gemeinsamen Abendessen beim Griechen in Chemnitz. In entspannter Atmosphäre konnte die Saison noch einmal in aller Ruhe Revue passiert werden. Es wurde über besondere Spiele, entscheidende Tore, starke Paraden, lustige Situationen bei den Auswärtsfahrten und viele kleine Erlebnisse gesprochen, die unsere Mannschaft über die vergangenen Monate hinweg begleitet haben.

Gerade solche gemeinsamen Abende zeigen, dass eine Mannschaft weit mehr ist als die Spielerinnen, die an einem Wochenende auf der Platte stehen. Zu einem funktionierenden Team gehören ebenso die Eltern, die Trainer, die Unterstützer und all diejenigen, die im Hintergrund organisieren, fahren, planen, mitfiebern und helfen. Das gemeinsame Abendessen bot deshalb den passenden Rahmen, um noch einmal genau das zu genießen, was uns über die gesamte Saison hinweg getragen hat: das Vertrauen ineinander, die Freude am Handball und das Gefühl, als Mannschaft und als Gemeinschaft füreinander da zu sein.

Überraschungstraining zum Abschluss vor den Sommerferien

Mit dem gemeinsamen Saisonabschluss in Chemnitz war die Spielzeit für unsere B-Jugend noch nicht ganz beendet. Auch das letzte Training vor den Sommerferien sollte noch einmal etwas ganz Besonderes werden. Statt einer klassischen Handballeinheit wartete auf unsere Spielerinnen ein echtes Überraschungstraining. Das Thema des Tages lautete: Selbstverteidigung, Durchsetzungsfähigkeit und selbstbewusstes Auftreten.

Durchgeführt wurde die besondere Trainingseinheit von den Arzgebirgischen Raufbolden, die für unsere Mannschaft ein abwechslungsreiches, interessantes und zugleich lehrreiches Programm vorbereitet hatten. Dabei lernten die Spielerinnen nicht nur verschiedene Techniken und Bewegungsabläufe der Selbstverteidigung kennen. Ebenso wichtig war es, die eigene Körpersprache bewusst einzusetzen, klare Grenzen zu setzen und in schwierigen Situationen entschlossen aufzutreten. Die Mädchen erfuhren, dass Selbstverteidigung nicht erst mit einer körperlichen Auseinandersetzung beginnt. Oft sind bereits ein sicheres Auftreten, eine klare Stimme, Aufmerksamkeit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entscheidend.

Natürlich durfte auch bei dieser besonderen Trainingseinheit der Spaß nicht fehlen. Gemeinsam wurden neue Übungen ausprobiert, ungewohnte Bewegungen kennengelernt und verschiedene Herausforderungen als Team gemeistert. Gleichzeitig vermittelten die Arzgebirgischen Raufbolde die Inhalte mit dem notwendigen Ernst. Die Spielerinnen lernten, wie wichtig gegenseitiger Respekt, Aufmerksamkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit den erlernten Techniken sind. Damit wurde das Überraschungstraining zu einer weiteren gelungenen teambildenden Maßnahme. Die Spielerinnen konnten sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam neue Erfahrungen sammeln und noch einmal erleben, wie viel Stärke in einer funktionierenden Gemeinschaft steckt.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Arzgebirgischen Raufbolde für diese interessante, lehrreiche und gleichzeitig unterhaltsame Trainingseinheit. Sie bildete einen außergewöhnlichen Abschluss des Trainingsjahres und schickte unsere Spielerinnen mit vielen neuen Eindrücken, gestärktem Selbstvertrauen und jeder Menge guter Laune in die wohlverdienten Sommerferien.

Eine Premierensaison, die in Erinnerung bleiben wird

Sportlich blicken wir auf eine Spielzeit zurück, die bereits vor ihrem Beginn etwas ganz Besonderes war. Erstmals trat unsere weibliche B-Jugend in der Mitteldeutschen Regionalliga des MHV an. Nach der erfolgreichen Vorsaison warteten nun überregionale Gegner aus Sachsen und Sachsen-Anhalt auf unsere Mannschaft. Bereits die Namen der teilnehmenden Vereine verdeutlichten, auf welchem sportlichen Niveau sich unser Team in dieser Saison beweisen musste.

Die Herausforderung war umso größer, da wir mit einem jungen B-Jugend-Jahrgang in diese neue Spielklasse starteten. Zwei unserer Spielerinnen hätten altersbedingt noch in der C-Jugend spielen können oder bestritten ihre erste vollständige Saison in dieser Altersklasse. Hinzu kamen mehrere Neuzugänge, die sich zunächst in die Mannschaft, die Abläufe und das Spielsystem integrieren mussten. Aus vielen unterschiedlichen Spielerinnen sollte innerhalb kurzer Zeit eine funktionierende und geschlossene Einheit entstehen. Dass dies gelungen ist, war nicht nur an den Ergebnissen abzulesen, sondern vor allem an der Entwicklung, die das Team während der gesamten Saison genommen hat.

Mutiger Start in ein neues Abenteuer

Bereits in den ersten Saisonspielen zeigte sich, dass sich unsere Mannschaft vor der neuen Liga nicht verstecken musste. Trotz verständlicher Nervosität und vieler neuer Eindrücke trat das Team mutig auf und bewies, dass es auch auf mitteldeutscher Ebene konkurrenzfähig sein kann. Gleichzeitig wurde schnell deutlich, dass in dieser Spielklasse jeder Fehler konsequent bestraft wird. Das Tempo war höher, die Gegnerinnen körperlich stärker und die Spiele verlangten über die gesamte Spielzeit ein hohes Maß an Konzentration.

Unsere Mannschaft musste lernen, auch in schwierigen Phasen Ruhe zu bewahren, Entscheidungen schneller zu treffen und sich gegen körperlich überlegene Gegnerinnen durchzusetzen. Es folgten Begegnungen, in denen das Team Lehrgeld zahlen musste, aber ebenso Spiele, in denen unsere B-Jugend eindrucksvoll zeigte, welche Qualität, Leidenschaft und Mentalität in ihr stecken. Gerade in den engen Begegnungen bewiesen die Spielerinnen immer wieder, dass sie bis zum Schlusspfiff an sich glauben und gemeinsam um jeden Ball kämpfen können.

Rückschläge, aus denen die Mannschaft gewachsen ist

Natürlich verlief die Saison nicht ausschließlich geradlinig. Gegen die Spitzenteams der Liga musste unsere junge Mannschaft erfahren, wie hoch das Tempo, die körperliche Präsenz und die individuelle Qualität auf diesem Niveau sein können. Es gab deutliche Niederlagen, knappe Rückschläge und Spiele, in denen eine gute Leistung am Ende nicht mit Punkten belohnt wurde. Besonders bitter waren Begegnungen, in denen sich das Team zunächst einen Vorsprung erarbeitet hatte, diesen jedoch im weiteren Verlauf nicht vollständig verteidigen konnte.

Doch gerade diese schwierigen Momente waren für die Entwicklung der Mannschaft besonders wertvoll. Die Spielerinnen lernten, Fehler zu analysieren, Verantwortung zu übernehmen und nach einer Enttäuschung wieder aufzustehen. Statt sich von Rückschlägen auseinanderbringen zu lassen, rückte das Team noch enger zusammen. Im Training wurde weitergearbeitet, Abläufe wurden verbessert und immer wieder nach neuen Lösungen gesucht. Die Mannschaft zeigte dabei eine wichtige Eigenschaft: Sie war bereit, aus Fehlern zu lernen. Niederlagen wurden nicht einfach abgehakt, sondern gemeinsam ausgewertet und als Möglichkeit genutzt, sich weiterzuentwickeln. Diese Lernbereitschaft wurde im weiteren Saisonverlauf immer deutlicher sichtbar. Die Spielerinnen traten sicherer auf, übernahmen mehr Verantwortung und entwickelten ein besseres Gefühl dafür, wie sie auch unter Druck gemeinsam Lösungen finden können.

Als Mannschaft immer stärker geworden

Im Laufe der Saison entwickelte sich aus einem jungen und teilweise neu zusammengestellten Kader eine echte Einheit. Die Spielerinnen lernten, einander zu vertrauen, Verantwortung füreinander zu übernehmen und auch in schwierigen Situationen zusammenzustehen. Auf dem Spielfeld wurde immer deutlicher, dass nicht einzelne Spielerinnen, sondern die mannschaftliche Geschlossenheit die große Stärke unseres Teams war.

In der Abwehr wurde gemeinsam gearbeitet, gegenseitig ausgeholfen und um jeden Ball gekämpft. Im Angriff übernahmen unterschiedliche Spielerinnen Verantwortung und trugen ihren Teil zum Erfolg bei. Auch neben dem Spielfeld wuchs die Mannschaft immer enger zusammen. Gemeinsame Fahrten, Turniere, Trainingseinheiten und viele kleine Erlebnisse sorgten dafür, dass aus Mitspielerinnen Freundinnen und aus einer Mannschaft eine Gemeinschaft wurde. Dieser Zusammenhalt war besonders in den engen Spielen zu spüren. Auch wenn nicht immer alles funktionierte, blieben die Spielerinnen füreinander da und versuchten, gemeinsam eine Lösung zu finden.

Starke Leistungen gegen die Spitzenteams

Ein besonderer Entwicklungsschritt zeigte sich in den Spielen gegen die führenden Mannschaften der Liga. Während unsere junge B-Jugend zu Beginn der Saison teilweise noch großen Respekt vor den etablierten Teams hatte, trat sie im weiteren Verlauf immer mutiger und selbstbewusster auf. Unsere Spielerinnen bewiesen, dass sie auch gegen die stärksten Mannschaften der Mitteldeutschen Regionalliga nicht nur mithalten, sondern diese phasenweise erheblich unter Druck setzen konnten.

Solche Begegnungen zeigten eindrucksvoll, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Auch wenn am Ende nicht immer ein Sieg heraussprang, waren diese Spiele wichtige Erfolgserlebnisse. Sie bestätigten, dass sich die harte Trainingsarbeit lohnt und dass die Mannschaft in der Lage ist, sich an neue Herausforderungen anzupassen.

Starke Schlussphase und verdienter vierter Platz

In der entscheidenden Phase der Saison zeigte unsere B-Jugend noch einmal ihre gewachsene Stabilität. Mit wichtigen Erfolgen gegen direkte Konkurrenten wurde der vierte Tabellenplatz Schritt für Schritt abgesichert. Die Mannschaft bewahrte in umkämpften Begegnungen die Nerven, kämpfte auch in schwierigen Situationen weiter und belohnte sich für ihren Einsatz.

Nach Abschluss der Saison stand schließlich ein hervorragender vierter Platz in der Mitteldeutschen Regionalliga zu Buche. Für einen jungen Jahrgang, der erstmals auf mitteldeutscher Ebene antrat und sich zu Saisonbeginn in vielen Bereichen neu finden musste, ist dieses Ergebnis überaus erfreulich. Dieser vierte Platz war kein Zufallsprodukt. Er war das Ergebnis kontinuierlicher Trainingsarbeit, großer Lernbereitschaft, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer Entwicklung, auf die alle Beteiligten stolz sein können. Unsere Spielerinnen haben gezeigt, dass sie bereit sind, neue Herausforderungen anzunehmen und sich auch gegen etablierte Mannschaften zu behaupten.

Ein weiterer Höhepunkt beim Bavarian Handball Cup

Mit dem Abschluss der Regionalligasaison war das Handballjahr für unsere B-Jugend noch nicht beendet. Über das Osterwochenende wartete beim Bavarian Handball Cup ein weiterer sportlicher und gemeinschaftlicher Höhepunkt auf unsere Mannschaft. Dort traf unser Team auf ein starkes und teilweise internationales Teilnehmerfeld. Die Spiele boten noch einmal die Möglichkeit, sich mit neuen Gegnern zu messen, gemeinsam Erfahrungen zu sammeln und die Entwicklung der vergangenen Monate auf dem Spielfeld zu zeigen.

Unsere Mannschaft präsentierte sich von Beginn an konzentriert, geschlossen und voller Spielfreude. Mit Leidenschaft, einer starken Abwehrarbeit und großem Zusammenhalt konnte das Team seine Spiele erfolgreich gestalten. Im entscheidenden Finale wuchs die B-Jugend noch einmal über sich hinaus. Jede Spielerin stellte sich in den Dienst der Mannschaft, alle kämpften füreinander und glaubten bis zur letzten Minute an den gemeinsamen Erfolg. Am Ende konnte sich unser Team den ersten Platz beim Bavarian Handball Cup 2026 sichern.

Dieser Turniersieg war weit mehr als ein weiterer sportlicher Erfolg. Er war ein emotionaler Höhepunkt und gleichzeitig eine passende Bestätigung für die Entwicklung der gesamten Saison. Die Mannschaft zeigte noch einmal eindrucksvoll, was möglich ist, wenn jede Spielerin ihre Aufgabe annimmt, alle füreinander kämpfen und der gemeinsame Erfolg über den Interessen der Einzelnen steht.

Abschied von Ida Jahreiß – danke für deinen Weg mit unserer SG

Der gemeinsame Saisonabschluss brachte neben vielen fröhlichen Momenten auch einen emotionalen Abschied mit sich. Mit Ida Jahreiß verlässt eine Spielerin unsere Mannschaft, die für ihre Zeit bei unserer SG einen außergewöhnlich großen organisatorischen Aufwand auf sich genommen hat. Ida war für viele in unserem Umfeld bereits vor ihrem festen Zugang kein unbekanntes Gesicht. Schon zuvor unterstützte sie unsere Mannschaft bei einzelnen Einsätzen und sammelte erste Erfahrungen im Umfeld der SG Zschorlau/Schneeberg. Zur Saison 2025/2026 wurde sie schließlich fester Bestandteil unserer B-Jugend und nahm gemeinsam mit dem Team die Herausforderung Mitteldeutsche Regionalliga an.

Als Linkshänderin brachte Ida besondere Qualitäten für die rechte Angriffsseite mit. Sie konnte sowohl auf Rechtsaußen als auch im rechten Rückraum eingesetzt werden und verlieh unserem Spiel damit zusätzliche Möglichkeiten. Mit ihrer Dynamik, ihrer Einsatzbereitschaft und ihrem Mut suchte sie immer wieder den Weg zum Tor. Gleichzeitig fügte sie sich sportlich und menschlich sehr gut in die Mannschaft ein. Trotz der großen Entfernung zu ihrer Heimat nahm Ida viele Fahrten, Trainingseinheiten und Spieltage auf sich. Sie war bereit, einen erheblichen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zu betreiben, um gemeinsam mit unserer Mannschaft diese besondere Saison zu erleben. Dass eine solche Zusammenarbeit über Vereins- und Landesgrenzen hinweg möglich war, ist keineswegs selbstverständlich.

Aus organisatorischen und zeitlichen Gründen wird Ida künftig wieder vollständig zu ihrem Heimatverein nach Hochfranken zurückkehren. Auch wenn wir diese Entscheidung nachvollziehen können, werden wir sie sportlich und menschlich in unserer Mannschaft vermissen.

Liebe Ida, vielen Dank für deinen Einsatz, deine Zeit, deine Tore und all die gemeinsamen Erlebnisse im Trikot der SG Zschorlau/Schneeberg. Wir wünschen dir für deinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg von Herzen viel Erfolg. Du wirst bei uns immer herzlich willkommen sein.

Siri Borgers – der Abschied aus der B-Jugend ist kein Abschied vom Verein

Auch für Siri Borgers endet mit dieser Saison ihre Zeit in unserer B-Jugend. Glücklicherweise bedeutet dies jedoch keinen vollständigen Abschied von unserem Verein. Siri kam zu Beginn der Saison aus Beierfeld zu unserer Mannschaft und stellte sich der Herausforderung, erstmals in der Mitteldeutschen Regionalliga zwischen den Pfosten zu stehen. Von Beginn an überzeugte sie durch ihre positive Art, ihre Zuverlässigkeit und ihre große Lernbereitschaft. Sie war bereit, neue Hinweise anzunehmen, an ihren Fähigkeiten zu arbeiten und sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Einen großen Anteil an Siris Entwicklung hatte die intensive Zusammenarbeit mit unserem Torwarttrainer Uwe Biegerl. In den gemeinsamen Trainingseinheiten arbeitete Siri unter anderem an ihrem Stellungsspiel, ihren Bewegungsabläufen, ihrer Reaktionsfähigkeit und ihrem Verhalten in unterschiedlichen Wurfsituationen. Von Training zu Training und von Spiel zu Spiel wurde sichtbar, wie sie an Sicherheit und Selbstvertrauen gewann. Sie entwickelte sich nicht nur sportlich weiter, sondern wurde auch innerhalb der Mannschaft zu einer verlässlichen und geschätzten Mitspielerin.

Siri stellte sich während der gesamten Saison in den Dienst des Teams. Auch wenn die Aufgabe zwischen den Pfosten gegen einige der stärksten Nachwuchsmannschaften Mitteldeutschlands nicht immer einfach war, ließ sie sich nicht entmutigen. Sie blieb konzentriert, arbeitete weiter und stellte sich jeder neuen Herausforderung. Dabei zeigte sie eine Entwicklung, auf die sie selbst und das gesamte Team stolz sein können.

Umso mehr freuen wir uns, dass Siri sich dazu entschieden hat, unserem Verein treu zu bleiben und in der kommenden Saison den nächsten sportlichen Schritt zu gehen. Künftig wird sie unsere Frauenmannschaft unterstützen und gemeinsam mit Maja Wehner das Torhüter-Duo bilden. Damit geht Siri den Weg aus dem Nachwuchsbereich in den Erwachsenenhandball und erhält die Möglichkeit, sich auf einer neuen sportlichen Ebene weiterzuentwickeln.

Liebe Siri, wir sind stolz auf die Entwicklung, die du in dieser Saison genommen hast. Vielen Dank für deinen Einsatz, deine Zuverlässigkeit und deine positive Art. Wir verabschieden dich zwar aus unserer B-Jugend, freuen uns aber umso mehr darauf, deinen weiteren Weg in unserer Frauenmannschaft verfolgen zu dürfen. Für diesen nächsten Schritt wünschen wir dir viel Erfolg, Selbstvertrauen und weiterhin ganz viel Freude am Handball.

Finnja Rosenau – der nächste Schritt in unserer Frauenmannschaft

Auch für Finnja Rosenau endet mit dem Abschluss dieser Saison ihre Zeit in unserer B-Jugend. Genau wie Siri verlässt sie unseren Verein jedoch nicht, sondern wird in der kommenden Spielzeit den nächsten Schritt in den Erwachsenenbereich gehen und unsere Frauenmannschaft verstärken.

Finnja wechselte vor Beginn der Saison aus Thalheim zu unserer Mannschaft und integrierte sich innerhalb kürzester Zeit sehr gut in das Team. Mit ihrer offenen und positiven Art wurde sie schnell zu einem festen Bestandteil unserer B-Jugend. Gleichzeitig zeigte sie während der gesamten Spielzeit eine äußerst erfreuliche sportliche Entwicklung. Sie nahm neue Aufgaben und Hinweise bereitwillig an, arbeitete kontinuierlich an sich und gewann von Training zu Training sowie von Spiel zu Spiel zunehmend an Sicherheit und Selbstvertrauen.

Bereits seit Januar erhielt Finnja zudem regelmäßig die Gelegenheit, bei unserer Frauenmannschaft wertvolle Einsatzminuten zu sammeln und erste Erfahrungen im Erwachsenenhandball zu gewinnen. Dabei konnte sie sich Schritt für Schritt an das höhere Spieltempo und die neuen Anforderungen gewöhnen und bereits zeigen, dass sie für den bevorstehenden Übergang bestens gerüstet ist.

Mit ihrem Einsatz, ihrer Lernbereitschaft und ihrer mannschaftsdienlichen Art leistete Finnja einen wichtigen Beitrag zu unserer erfolgreichen Saison. Umso schöner ist es, dass ihr Weg innerhalb unseres Vereins weitergeht. In der kommenden Spielzeit wird sie gemeinsam mit Siri den Schritt in unsere Frauenmannschaft wagen und dort die Gelegenheit erhalten, sich im Erwachsenenhandball weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen zu sammeln.

Liebe Finnja, wir sind stolz auf die positive Entwicklung, die du seit deinem Wechsel zu uns genommen hast. Vielen Dank für deinen Einsatz, deine Zuverlässigkeit und deine offene Art. Wir wünschen dir für den nächsten Schritt in unserer Frauenmannschaft viel Erfolg, Selbstvertrauen und weiterhin ganz viel Freude am Handball.

Eine Mannschaft, die an ihren Aufgaben gewachsen ist

Wenn wir auf die Saison 2025/2026 zurückblicken, bleiben nicht nur Ergebnisse und Tabellenplätze in Erinnerung. Es bleiben vor allem die vielen kleinen und großen Entwicklungsschritte, die unsere Spielerinnen als Einzelne und als Mannschaft gegangen sind. Aus einem neu zusammengestellten und jungen Kader entstand eine Einheit, die gelernt hat, füreinander einzustehen.

Die Mannschaft musste sich an ein höheres Spieltempo, körperlich stärkere Gegnerinnen und eine deutlich größere Belastung durch weite Auswärtsfahrten und intensive Begegnungen gewöhnen. Sie hat Siege gefeiert, Niederlagen verarbeitet, Führungen verteidigt, Rückstände aufgeholt und in engen Schlussphasen gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Nicht immer funktionierte alles wie geplant. Doch unabhängig vom Ergebnis blieb das Team bereit, weiterzuarbeiten und aus jeder Erfahrung etwas mitzunehmen.

Der vierte Platz in der Mitteldeutschen Regionalliga ist deshalb ein verdienter Lohn für eine starke Premierensaison. Noch wertvoller ist jedoch die Entwicklung, die hinter diesem Ergebnis steht. Unsere Spielerinnen haben sich sportlich, menschlich und als Mannschaft weiterentwickelt. Der Turniersieg beim Bavarian Handball Cup setzte dieser besonderen Spielzeit schließlich noch einmal die Krone auf und zeigte, welches Potenzial in diesem Team steckt.

Danke an alle, die diese Saison möglich gemacht haben

Eine Saison auf diesem Niveau kann keine Mannschaft allein bewältigen. Deshalb möchten wir uns bei allen bedanken, die unsere B-Jugend während der vergangenen Monate begleitet und unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt unseren Eltern. Ihr habt unzählige Fahrten zu Trainingseinheiten, Heimspielen, Auswärtsspielen und Turnieren übernommen. Ihr habt organisiert, geplant, Trikots gewaschen, Verpflegung vorbereitet, bei Veranstaltungen geholfen und von der Tribüne aus mitgefiebert. Vor allem aber habt ihr euren Kindern den Rückhalt gegeben, den es braucht, um eine solche Saison mit all ihren zeitlichen und sportlichen Herausforderungen bewältigen zu können. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und bildet eine wichtige Grundlage unserer Nachwuchsarbeit.

Ebenso bedanken wir uns bei unserem Trainerteam, das sehr viel Zeit, Geduld und Energie in die Entwicklung dieser Mannschaft investiert hat. Trainingseinheiten mussten geplant, Spiele vorbereitet, Gegner analysiert und organisatorische Aufgaben bewältigt werden. Hinzu kamen viele Gespräche, individuelle Hilfestellungen und Entscheidungen, die weit über die reine Arbeit auf der Platte hinausgingen.

Unser Dank gilt außerdem allen Sponsoren, Spendern und Unterstützern, die unsere Mannschaft finanziell, organisatorisch oder materiell unterstützt haben. Neue Ausrüstung, gemeinsame Fahrten, Turnierteilnahmen und viele weitere Erlebnisse wären ohne diese Hilfe nicht oder nur sehr schwer möglich. Auch allen Helferinnen und Helfern bei unseren Heimspielen, den Zeitnehmern und Sekretären, den Schiedsrichtern, unseren Fotografen, den Verantwortlichen für Livestream, Website und soziale Medien sowie allen Fans auf den Tribünen möchten wir herzlich danken. Jeder einzelne Beitrag hilft dabei, unseren Spielerinnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich sportlich und persönlich entwickeln können.

Mehr als nur ein vierter Tabellenplatz

Am Ende dieser Saison steht ein hervorragender vierter Platz in der Mitteldeutschen Regionalliga. Doch hinter dieser Platzierung steckt weit mehr als eine Zahl in einer Tabelle. Dahinter stehen viele Trainingsstunden, lange Fahrten, schmerzende Beine, emotionale Siege, bittere Niederlagen, gemeinsames Lachen und gegenseitige Unterstützung. Dahinter steht eine Mannschaft, die den Mut hatte, sich einer neuen Herausforderung zu stellen und ihren Platz auf mitteldeutscher Ebene zu behaupten.

Unsere B-Jugend hat in ihrer Premierensaison gezeigt, dass Leidenschaft, Lernbereitschaft und echter Teamgeist sehr viel bewegen können. Sie hat unsere Spielgemeinschaft würdig vertreten und eine Grundlage geschaffen, auf der in den kommenden Jahren weiter aufgebaut werden kann. Der Saisonabschluss in Chemnitz und das besondere Überraschungstraining vor den Sommerferien waren deshalb genau der richtige Rahmen, um noch einmal innezuhalten und gemeinsam auf das Erreichte zurückzublicken.

Bubble Soccer, gemeinsames Essen, Selbstverteidigung, viele Gespräche, herzhaftes Lachen und auch der eine oder andere emotionale Moment – all das gehörte zu einem gelungenen Abschluss einer Spielzeit, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Danke an alle Spielerinnen für euren Einsatz. Danke an alle Eltern, Trainer, Sponsoren, Unterstützer und Helfer. Danke für euren Teamgeist, euren Zusammenhalt und eure Freude am Handball.

Wir sind stolz auf diese Mannschaft und auf eine ganz besondere Saison 2025/2026.

Weitere Beiträge