Beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten wartete eine schwere Aufgabe auf unsere Mannschaft. Als Tabellendritter wollte man eigentlich mutig auftreten, doch wie schon zuletzt zeigte sich erneut ein bekanntes Problem: Eine verschlafene erste Halbzeit machte alle Hoffnungen früh zunichte. Am Ende stand eine deutliche 36:18 (19:8:)-Niederlage.
Erste Halbzeit - Spiel früh aus der Hand gegeben
Leider wiederholte sich das Bild aus den vergangenen Spielen: Wie schon in Dresden verschliefen unsere Mädels die erste Halbzeit nahezu komplett. Von Beginn an fehlte die nötige Wachsamkeit, sodass Radeberg schnell mit 2:0 und 3:1 in Führung ging. Zwar gelang zwischenzeitlich der Anschluss, doch insgesamt agierte die Mannschaft zu unsicher. Technische Fehler, ungenaue Pässe und fehlende Konsequenz im Abschluss luden den Gegner immer wieder zu einfachen Toren ein. Auch zwei vergebene Siebenmeter passte ins Bild dieser ersten Hälfte und nagte am Selbstvertrauen unserer Mädels. Mit zunehmender Spielzeit wurde der Rückstand immer deutlicher. In der Abwehr fehlte oft die Abstimmung, im Angriff die nötige Durchschlagskraft. Trotz mehrerer Auszeiten gelang es nicht, Stabilität ins Spiel zu bringen. So zog der Tabellenzweite Tor um Tor davon und stellte zur Pause auf 19:8.
Zweite Halbzeit - Zum Ende zeigt die Mannschaft ihr Gesicht
Auch nach der Pause änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Der Gegner knüpfte nahtlos an die erste Halbzeit an, während unsere Mädels weiterhin nicht richtig ins Spiel fanden. Im Angriff fehlte oft die letzte Konsequenz, in der Abwehr die nötige Abstimmung – der Rückstand blieb konstant hoch und wuchs zwischenzeitlich weiter an. Über weite Strecken der zweiten Hälfte wirkte es so, als würde die Mannschaft nicht an ihr eigentliches Leistungsvermögen herankommen. Die Unsicherheit aus der ersten Halbzeit war weiterhin spürbar, und es gelang nicht, das Spiel frühzeitig zu drehen oder zumindest enger zu gestalten. Erst gegen Ende der Partie war eine deutliche Veränderung zu erkennen. Man merkte den Mädels die Wut auf sich selbst an – und plötzlich lief es. Die Aktionen wurden entschlossener, die Wege klarer und auch der Torabschluss wieder sicherer. Jetzt wurde endlich das gezeigt, was im Training die ganze Woche über funktioniert. In dieser Phase spielte die Mannschaft mutiger, kämpfte um jeden Ball und belohnte sich mit mehreren Toren. Leider kam dieses Aufbäumen zu spät, um dem Spiel noch eine Wendung zu geben, zeigte aber deutlich, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.
Trainerfazit
In der Abwehr und im Zweikaftverhalten müssen sich unsere Mädels deutlich mehr zutrauen und strukturierter spielen. Wir haben aber bis zum Ende gut gekämpft und nie den Kopf hängen gelassen. Dies ist ein weiterer Erfahrungswert für unsere Mannschaft. Also Kopf hoch und weiter fleißig trainieren.🤾♀️💪🔥🤾♀️
Statistik
| Nr. | Name | Tore | 7M |
|---|---|---|---|
| 1 | Unger Lillemor | 0 | 0/0 |
| 2 | Popp Merle | 1 | 0/0 |
| 3 | Dautenhahn Celia | 2 | 0/0 |
| 4 | Lühr Emily | 0 | 0/0 |
| 5 | Ezold Elli | 6 | 0/1 |
| 6 | Mehlhorn Helene | 0 | 0/0 |
| 7 | Schmidt Caroline | 2 | 0/0 |
| 8 | Fankhänel Fiona | 0 | 0/0 |
| 10 | Meyer Olivia | 3 | 0/0 |
| 11 | Hans Emma | 3 | 0/1 |
| 12 | Eigler Charlize (Tor) | 0 | 0/0 |
| 14 | Legel Elisabeth | 1 | 0/0 |
| 15 | Schönfelder Clara | 0 | 0/0 |
| 16 | Unger Ella | 0 | 0/0 |
| 48 | Böhme Sophie (Tor) | 0 | 0/0 |

























