Gelungenes Vorbereitungsturnier in Magdeburg – Platz 3 beim Börde-Cup

Stefan

Gelungenes Vorbereitungsturnier in Magdeburg – Platz 3 beim Börde-Cup

Ein intensives Wochenende, sechs Spiele gegen starke Gegner und am Ende ein hervorragender dritter Platz: Unsere weibliche B-Jugend der SG Zschorlau/Schneeberg hat beim Börde-Cup 2026 ein sportlich wie mannschaftlich sehr erfolgreiches Turnier absolviert.

Mannschaften aus der Jugendbundesliga, der Mitteldeutschen Regionalliga, der Regionalliga Ostsee-Spree und weiteren Verbandsspielklassen sorgten über zwei Tage für anspruchsvollen Nachwuchshandball. Unsere SG behauptete sich in diesem Feld hervorragend, gewann fünf ihrer sechs Begegnungen und musste sich lediglich im umkämpften Halbfinale dem direkten Ligakonkurrenten HSV Magdeburg geschlagen geben.

Mindestens ebenso wichtig wie die Platzierung waren jedoch die vielen Erkenntnisse für die weitere Saisonvorbereitung. Unterschiedliche Formationen konnten unter Wettkampfbedingungen getestet werden, die Neuzugänge sammelten wertvolle gemeinsame Spielminuten und auch abseits des Spielfeldes wuchs die Mannschaft an diesem Wochenende noch einmal enger zusammen.

Börde-Cup 2026 auf einen Blick

Platzierung

3. Platz

Bilanz

5 Siege

Tore

62 : 38

Vorrunde

8 : 0 Punkte

Perfekter Start in die Vorrunde

Die Vorrunde der weiblichen B-Jugend wurde am Samstag in der BbS „Eike von Repgow“ in Magdeburg ausgetragen. Bei einer Spielzeit von lediglich 1 × 15 Minuten blieb in den einzelnen Begegnungen kaum Zeit zum Abtasten. Von Beginn an waren Konzentration, Konsequenz und ein schnelles Einstellen auf den jeweiligen Gegner gefragt.

Gleich zum Turnierauftakt um 10:40 Uhr wartete mit der JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld der erste Prüfstein des Wochenendes. Während die erste Mannschaft der JSG in der Jugendbundesliga antritt, war beim Börde-Cup vermutlich ein Team aus dem Oberliga-Kader des HVNB vertreten. Unsere Mannschaft präsentierte sich vom Anpfiff weg hellwach, übernahm früh die Kontrolle und setzte mit einem überzeugenden 12:4-Erfolg ein erstes Ausrufezeichen.

Nur 80 Minuten später ging es gegen die TSG Calbe weiter. Diesmal entwickelte sich eine deutlich engere und umkämpfte Begegnung. Unsere SG behielt in den entscheidenden Situationen die nötige Ruhe und setzte sich knapp mit 6:5 durch. Gerade solche Partien sind in der Vorbereitung besonders wertvoll: wenig Spielzeit, ein enger Spielstand und kaum Raum für Fehler.

Auch im dritten Spiel um 13:20 Uhr wurde unserer Mannschaft einiges abverlangt. Gegen den Barleber Handball Club entwickelte sich erneut eine enge Begegnung, in der unsere SG in den entscheidenden Momenten die besseren Lösungen fand. Mit 9:7 gelang der dritte Sieg des Tages.

Zum Abschluss der Vorrunde wartete um 14:40 Uhr die SG EBT Berlin. Trotz drei bereits absolvierter Spiele innerhalb weniger Stunden hielt die Mannschaft die Konzentration hoch und setzte sich mit 9:4 durch. Damit war die makellose Vorrunde perfekt: vier Spiele, vier Siege, 8:0 Punkte und 36:20 Tore. Unsere SG beendete Gruppe A auf dem ersten Platz.

Der Weg zum dritten Platz

ZeitBegegnungErgebnis
Sa. 10:40SG Zschorlau/Schneeberg – JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld12:4
Sa. 12:00TSG Calbe – SG Zschorlau/Schneeberg5:6
Sa. 13:20Barleber Handball Club – SG Zschorlau/Schneeberg7:9
Sa. 14:40SG EBT Berlin – SG Zschorlau/Schneeberg4:9
So. 09:20SG Zschorlau/Schneeberg – HSV Magdeburg9:12
So. 13:20SG Zschorlau/Schneeberg – Barleber Handball Club17:6

Umkämpftes Halbfinale gegen den HSV Magdeburg

Durch den Gruppensieg wartete am Sonntagmorgen um 09:20 Uhr mit dem HSV Magdeburg ausgerechnet ein direkter Konkurrent aus der kommenden Mitteldeutschen Regionalliga. Die Magdeburgerinnen hatten ihre Vorrundengruppe auf Rang zwei abgeschlossen und sich ebenfalls für die Runde der besten vier qualifiziert.

Mit nun 1 × 20 Minuten Spielzeit entwickelte sich das Aufeinandertreffen erwartungsgemäß zu einer intensiven und umkämpften Partie. Am Ende musste sich unsere Mannschaft mit 9:12 geschlagen geben und verpasste damit den Einzug in das Finale.

Die Niederlage sollte allerdings auch im Zusammenhang mit der Vorbereitung eingeordnet werden. Das Trainerteam blieb über das gesamte Wochenende konsequent bei seinem Plan, unterschiedliche Formationen und personelle Konstellationen auszuprobieren. Auch gegen Magdeburg wurde weiter gewechselt und getestet, anstatt bereits jetzt ausschließlich auf eine feste oder vermeintlich stärkste Formation zurückzugreifen.

Damit wurden bewusst noch nicht alle Möglichkeiten ausgespielt, die später im Ligabetrieb zur Verfügung stehen werden. Das schmälert die Leistung des HSV Magdeburg keineswegs – die Magdeburgerinnen entschieden dieses Duell für sich. Für unsere SG lieferte die Begegnung aber gleichzeitig wichtige Erkenntnisse darüber, welche Zusammensetzungen bereits funktionieren und an welchen Details vor dem Saisonstart noch gearbeitet werden kann.

Mit einer starken Reaktion auf das Podest

Nach dem verlorenen Halbfinale galt es, die Enttäuschung schnell abzuschütteln. Um 13:20 Uhr wartete in der Mittellandhalle 2 in Barleben erneut der Barleber Handball Club – diesmal im Spiel um Platz drei. Die abschließenden Platzierungsspiele wurden über 2 × 12,5 Minuten ausgetragen.

Während das erste Aufeinandertreffen am Samstag noch knapp mit 9:7 geendet hatte, zeigte unsere Mannschaft im zweiten Duell eine deutlich souveränere Vorstellung. Von Beginn an fand die SG gut in die Partie und ließ keinen Zweifel daran, dass sie das Wochenende mit einem Erfolg abschließen wollte. Mit einem klaren 17:6 sicherte sich unsere B-Jugend schließlich den dritten Platz beim Börde-Cup 2026.

Unterm Strich standen damit fünf Siege in sechs Spielen und ein Gesamttorverhältnis von 62:38. Angesichts der Qualität des Teilnehmerfeldes ist diese Platzierung ein sehr gutes Ergebnis und gleichzeitig eine Bestätigung dafür, dass sich die Mannschaft in der Vorbereitung auf einem guten Weg befindet.

Auch der weitere Turnierverlauf unterstrich das Niveau des Börde-Cups. Der SC Germania List gewann seine Vorrundengruppe mit 8:0 Punkten und 50:13 Toren und setzte sich anschließend auch im Finale durch. Gegen den HSV Magdeburg fiel die Entscheidung dabei erst in einer engen Partie, die Germania List mit 15:14 für sich entschied.

Viele Formationen und wichtige Erkenntnisse

So erfreulich der dritte Platz auch ist: Für unser Trainerteam stand an diesem Wochenende nicht ausschließlich das Ergebnis im Mittelpunkt. Der Börde-Cup bot ideale Voraussetzungen, um viele verschiedene personelle und taktische Varianten unter echten Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Innerhalb von zwei Tagen standen sechs Spiele gegen Mannschaften mit unterschiedlichen Qualitäten und Spielweisen auf dem Programm.

Genau diese Vielfalt ist für die Vorbereitung besonders wertvoll. Es ging nicht darum, bereits Wochen vor dem Saisonstart ausschließlich eine Formation einzuspielen, sondern herauszufinden, welche Spielerinnen miteinander harmonieren, welche Kombinationen neue Möglichkeiten eröffnen und wie flexibel die Mannschaft auf unterschiedliche Situationen reagieren kann.

Neuzugänge sportlich und menschlich angekommen

Besonders wertvoll waren die vielen gemeinsamen Spielminuten für unsere Neuzugänge. Innerhalb von zwei Tagen konnten sie zahlreiche unterschiedliche Spielsituationen erleben und sich sportlich immer besser in die vorhandenen Abläufe einfügen.

Mindestens genauso positiv ist die Entwicklung neben dem Spielfeld. Menschlich sind die neuen Spielerinnen bereits sehr gut im Team angekommen. Neue und bereits länger zur Mannschaft gehörende Spielerinnen wachsen zunehmend zu einer gemeinsamen Einheit zusammen. Gerade ein gemeinsames Turnierwochenende bietet dafür Möglichkeiten, die eine normale Trainingseinheit kaum ersetzen kann.

Ein Wochenende, das auch neben der Platte verbindet

Mindestens genauso positiv wie der sportliche Auftritt war das gesamte Wochenende abseits des Spielfeldes. Volle Hallen, gute Stimmung, zahlreiche Mannschaften und zwei Tage voller Handball sorgten für einen tollen Rahmen und machten den Börde-Cup auch außerhalb der Ergebnisse zu einem besonderen Erlebnis.

Für unsere Spielerinnen bedeutete das viele gemeinsame Stunden außerhalb des normalen Trainingsalltags. Zwischen den Spielen, bei gemeinsamen Mahlzeiten und an den Abenden blieb genügend Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu lachen und sich noch besser kennenzulernen. Gerade für ein Team mit mehreren neuen Spielerinnen ist dieser Teil der Mannschaftsbildung kaum hoch genug einzuschätzen.

Auch die mitgereisten Eltern nutzten das Wochenende für gemeinsame Gespräche und gesellige Stunden. Damit wuchs nicht nur die Mannschaft weiter zusammen, sondern auch das gesamte Umfeld des Teams. Gerade vor einer Saison mit zahlreichen gemeinsamen Auswärtsfahrten und langen Handballwochenenden ist auch das ein wichtiger Faktor.

Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Saisonstart

Sportlich kann unsere B-Jugend mit dem Wochenende sehr zufrieden sein. Vier Siege aus vier Spielen und der Gruppensieg am Samstag, anschließend ein intensives Duell mit einem direkten Regionalliga-Konkurrenten und zum Abschluss ein deutlicher Erfolg im Spiel um Platz drei: Die Mannschaft hat in Magdeburg viele positive Eindrücke hinterlassen.

Noch wertvoller sind jedoch die Erkenntnisse aus den einzelnen Begegnungen. Welche Formationen funktionieren bereits gut? Wo stimmen die Absprachen? Wo fehlen noch Automatismen? Wie reagiert die Mannschaft auf enge Spielstände? Und wie stabil bleiben die Abläufe, wenn innerhalb weniger Stunden bereits mehrere Begegnungen absolviert wurden?

Auf viele dieser Fragen hat der Börde-Cup wichtige Antworten geliefert. Gleichzeitig bleibt noch genügend Zeit, an den Details zu arbeiten, bevor es in der Mitteldeutschen Regionalliga erstmals um Punkte geht. Der dritte Platz ist deshalb eine schöne Bestätigung der bisherigen Arbeit – vor allem aber ein weiterer wichtiger Schritt in der Vorbereitung.

Vielen Dank für ein großartiges Turnierwochenende

Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren des Börde-Cups und an alle Helferinnen und Helfer, die dieses umfangreiche Turnierwochenende möglich gemacht haben. Zahlreiche Mannschaften, verschiedene Hallen und ein eng getakteter Spielplan bedeuten einen enormen organisatorischen Aufwand. Umso schöner war das rundum gelungene Event für Spielerinnen, Trainerteams, Eltern und Zuschauer.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Eltern, Familien und Fans, die unsere Mannschaft über das gesamte Wochenende begleitet und unterstützt haben. Ob auf der Tribüne, bei den Fahrten oder bei vielen organisatorischen Dingen im Hintergrund – ohne diese Unterstützung wären solche Turniere nicht möglich.

Und natürlich ein großes Kompliment an unsere Spielerinnen.

Sechs Spiele, fünf Siege und am Ende Platz drei in einem hochklassigen Teilnehmerfeld – vor allem aber viele Erfahrungen, ein weiter gewachsenes Team und wichtige Erkenntnisse auf dem Weg zum Saisonstart. Der Börde-Cup 2026 war für unsere B-Jugend in jeder Hinsicht ein gelungenes Wochenende.

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